Forum Eifel am 16. September mit dem Thema:
„Monschau - Mobilität im Stundentakt!"
Monschau in der Poleposition. Durch den geplanten neuen ÖPNV-Bushof am Innovationszentrum HIMO, der Platz für vier Busse bietet, erhält die Region einen neuen zentralen Busverknüpfungspunkt. Dieser soll das Pendeln attraktiver machen, Fahrzeiten einsparen und dadurch neue zukunftsweisende Möglichkeiten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber eröffnen.
Auf dem diesjährigen Forum Eifel werden diese neuen Möglichkeiten und die damit verbundenen positiven Auswirkungen auf die Region in einer Podiumsdiskussion von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. In der durch Robert Esser (Aachener Zeitung) moderierten Runde begutachten und kommentieren kompetente Referenten dieses zukunftsweisende Thema
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Unternehmen im ländlichen Raum sind nicht nur bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern und Auszubildenden von der verkehrstechnischen Infrastruktur abhängig. Dies ist einer von vielen wichtigen Aspekten bei der aktuellen, auch bundesweit geführten Diskussion um die Fachkräftegewinnung, die gerade bei Unternehmen abseits der städtischen Zentren eine Rolle spielt. Auch das Interreg IV A Projekt TeTRRA hat sich neben Technologietransfermaßnahmen auch dieses Thema zum Ziel gesetzt: die erfolgreiche Fachkräftegewinnung und -bindung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im ländlichen Raum zu aktivieren. „Dabei spielt u.a. die Mobilität eine zentrale Rolle im Zusammenspiel der Standortfaktoren für den ländlichen Raum“ so Ulrich Schirowski, Geschäftsführer der AGIT mbH, die als Leadpartner in diesem euregionalen Projekt fungiert.
Als Mitinitiator des Forums sind die TeTRRA Netzwerkmanager der StädteRegion Aachen und der FH Aachen nicht nur für die inhaltliche Gestaltung des Abends zuständig. Als direkte Ansprechpartner unterstützen sie innovative KMU aus dem ländlichen Raum bei der Rekrutierung von Fachkräften, beim Technologietransfer und somit auch bei der sich oftmals als schwierig erwiesener Kontaktanbahnung mit den Hochschulen. Darüber hinaus sollen Netzwerke zwischen regionalen Unternehmen gestärkt werden, um so die Synergien einer Kooperation zu nutzen. Das Innovationszentrum HIMO spielt als eine der TeTRRA Infostellen, auch „Relaisstationen“ genannt, eine aktive Rolle in diesem Projekt und bietet für die Veranstaltung die notwendige Plattform.
Dass die Eifeler fleißig wie die Ameisen sind und keinen Weg bei Wind und Wetter zur Arbeit scheuen, ist weit über die Grenzen hinweg bekannt und zeichnet sie als verlässliche Arbeitnehmer aus. Derzeit verzeichnet Monschau einen 50,5%tigen Anteil an Berufspendlern. Interessant für den örtlichen Arbeitsmarkt wäre es natürlich, wenn auch die Arbeitskräfte jenseits der Himmelsleiter und hinter der „Grenze“, den Weg in die Eifel finden würden, um dem örtlichen Fachkräftemangel entgegen wirken zu können.
Diese unterschiedlichen Mobilitätsansprüche der einzelnen Zielgruppen werden durch Prof. Dr. Ing. Christoph Hebel von der FH Aachen, im Dialog mit Frau Monika Frohn von der IHK (Verkehrsinfrastruktur und -statistik, Stadtverkehrsfragen, Straßenbaufragen) genauer unter die Lupe genommen. So besitzt ein Arbeitgeber, der mehrmals die Woche zu Besprechungen und Verhandlungen in andere Städte, Bundesländer oder Länder muss, andere Ansprüche als ein Mitarbeiter, der den täglichen Arbeitsweg abgesichert wissen möchte oder ein Lieferant, der sich den Weg zum Gewerbegebiet bahnen muss.
Wohnstandortberatung hilft Zeit und Geld zu sparen
„Hilfreich für neue Mitarbeiter ist auf jeden Fall eine Wohnstandortberatung durch den Arbeitgeber“, so HIMO Zentrumsleiter Björn Schmitz. „Den neuen Mitarbeitern hilft man sehr weiter, wenn man ihnen sagen kann, wo sie wohnen sollten, damit der Arbeitsplatz schnellstmöglich und kostengünstig erreicht werden kann.“
Mit der Organisation von Mobilität beschäftigen sich auch die Pendler, die an diesem Abend mit auf dem Podium sitzen. Ob Nutzer des Jobtickets, Studierende oder Arbeitnehmer, die sich dem täglichen Kampf auf der Himmelsleiter stellen, aber auch Bus- und Autofahrer.
Daneben werden namhafte Vertreter des AVV und des RVE, die sich u.a. über die Linienangebote im grenzüberschreitenden Verkehr austauschen werden, zum erfolgreichen Gelingen dieser Veranstaltung beitragen.
Vorgestellt werden auch neue Mobilitätsideen wie das Projekt „CAR2GETHER“, die Mitfahr-Community für Aachen oder das Internetportal „MitPendler“ der StädteRegion Aachen. Infos über das Jobticket und Handytickets gibt es in der Pause und nach der Veranstaltung, die mit einem Netzwerktreffen endet.
Platzbedingt sind Anmeldungen unter www.himo.de bis zum 12.09.2011 erwünscht.