Zukunftsinitiative EIFEL

Eifel in Aufbruchstimmung

Kuratorium der Zukunftsinitiative Eifel tagt in Bitburg – Dabei fiel auch die (einstweilen geheime) Entscheidung über den Eifel-Award 2010 – Eifelkonferenz am 29. Oktober im Jugendstilkraftwerk Heimbach zum Thema „Mobilität im ländlichen Raum“ – Imagebildung und Öffentlichkeitsarbeit

Bitburg/Eifel – Wer bekommt den Eifel-Award 2010? Mit dieser Frage beschäftigte sich jetzt das Kuratorium der Zukunftsinitiative (ZI) Eifel in Bitburg. Die hochkarätige Runde unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Streit (Eifelkreis Bitburg Prüm) traf eine einmütige Entscheidung, die allerdings einstweilen bis zur Preisverleihung ihr Geheimnis bleibt.
   
Der Eifeler Nobelpreis, wie die Auszeichnung auch schon genannt wurde, war im vergangenen Jahr erstmals vergeben worden – und zwar an das literarische Genre Eifelkrimi. Jacques Berndorf und Ralf Kramp hatten die Auszeichnung im November 2009 stellvertretend für alle Autoren und Verleger des bundesweit populären Eifelkrimis im Augustinerkloster in Hillesheim entgegengenommen.

Preiswürdig sind herausragende Projekte mit Strahlkraft für die ganze Eifel. Und zwar aus den fünf Handlungsfeldern, die die Zukunftsinitiative ausgehend von der sehr erfolgreichen Regionalmarke EIFEL und der eifelweiten touristischen Kooperation im Herbst 2005 für sich definiert hat. Das sind Kultur und Tourismus, Wald und Holz, Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe sowie Technologie und Innovation.
 
Das Kuratorium der Zukunftsinitiative Eifel, dem Vertreter von zehn rheinland-pfälzischen und nordrhein-westfälischen Eifelkreisen, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, von 63 Kommunen sowie den acht regionalen Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern angehören, beriet bei seiner Sitzung im Bitburger Kreishaus auch über die Eifelkonferenz 2010, die am Freitag, 29. Oktober, im und rund um das Jugendstilkraftwerk in Heimbach stattfinden soll.

Walter Weinberger vom für die Eifelkonferenz 2010 federführenden Kreis Düren stellte Programm und Konzept vor. Thema ist diesmal die Mobilität im ländlichen Raum, wobei es bei weitem nicht nur um Verkehrserschließung und Pendlerströme geht. Die Zukunftsinitiative Eifel will an dem Tag Best-Practice-Beispiele aus allen fünf Handlungsfeldern präsentieren. Außerdem gibt es einen „Markt der Möglichkeiten“, Impulsreferat und Podiumsdiskussion zum Thema Mobilität in der Eifel.

Die Eifelkonferenz 2011, auch das wurde am Rande der Kuratoriumssitzung in Bitburg bereits bekannt, soll im ostbelgischen St. Vith stattfinden. Thema soll dann die Berufsaus- und -weiterbildung mit all ihren für die Eifel und die Bindung der jungen Menschen an die Eifel so wichtigen Aspekten sein.

In der Sitzung des Kuratoriums der Zukunftsinitiative Eifel, an der neben dem Bitburg-Prümer Landrat Dr. Joachim Streit, Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz, Landrätin Beate Läsch-Weber (Kreis Bernkastel-Wittlich), Landrat Dr. Alexander Saftig (Landkreis Mayen-Koblenz) und Landrat Heinz Onnertz (Vulkaneifelkreis) sowie hochrangige Vertreter der übrigen sechs Eifelkreise sowie acht Kammern und 63 Städten und Gemeinden teilnahmen, wurde einmal mehr die Aufbruchstimmung deutlich, die die internationale Eifelregion über Länder und Staatsgrenzen hinweg erfasst hat.

Die Zukunftsinitiative Eifel ist keine Institution, sondern versteht sich als eine Bewegung, die die ganze Region nach vorne bringt. In den einzelnen Kreisen und Kammern sowie der Deutschsprachigen Gemeinschaft gibt es so genannte Kümmerer, das sind jeweils exponierte Leute aus den jeweiligen Verwaltungen, die in allen Eifelfragen untereinander in Verbindung stehen.

Imagebildung und Außenkommunikation sind zwei der wichtigsten Ziele dieser Vernetzung. Dazu bedient sich die Zukunftsinitiative Eifel seit jüngster Zeit der Agentur ProfiPress, die in der Kuratoriumssitzung in Bitburg ebenfalls vorgestellt wurde.